FC Basel – FC Winterthur
Es ist jedes Mal eine gefährliche Einstellung, wenn man denkt, dass man nicht Vollgas geben muss gegen das Tabellenschlusslicht. Genau auf diesen Zustand waren die Spieler des FC Basel eingestellt worden. Von Anfang an gab man richtig Vollgas. Der FC Winterthur wurde in den ersten Minuten des Spiels von den Basler regelrecht überfahren. So war es auch keine Überraschung, dass der FCB schon in der 4. Minuten durch das Tor von Léo Leroy in Führung ging. Danach kam aber wieder die alte Tugend des FC Basel zum Tragen – man war sich zu sicher – man führte ja 1:0. Das gefiel dem Basler Teamchef Magnin dann aber überhaupt nicht und er wetterte an der Seitenlinie und forderte seine Spieler zu mehr Aktivität auf. Das wirkte dann.
In der 30. Minute wurde zwar Ajeti im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, jedoch Schiedsrichter Urs Schnyder lies zum Unmut des Publikums weiterlaufen. Beim nächsten Spielunterbruch meldete sich aber der VAR aus Volketswil und Schiri Schnyder musste auf Penalty entscheiden. Shaqiri liess sich diese Chance nicht entgehen und erhöhte auf 2:0. Der FC Basel gab auch nach diesem Tor den Ton an und nur gerade 3 Minuten später traf auch der Basler Verteidiger Danilliuc zum 3:0 (sein erstes Tor für den FC Basel). Die 25'550 Zuschauer im St. Jakob-Park waren zur Pause alle vollends zufrieden mit ihrer Mannschaft.
In der 2. Hälfte gab es leider keine weiteren Tore, denn der FC Winterthur konnte nicht mehr und der FC Basel musste nicht mehr. So war die 2. Hälfte seichte Fussballkunst. Der FC Basel gewinnt völlig verdient am Schluss mit 3:0.